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| Das Wappen von Angermünde |
Hauptstraße in Steinhöfel |
| Einwohner: 228 (Steinhöfel) |
Fläche: 29 km² (Steinhöfel) |
| Postleitzahl: 16278 |
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Zu Steinhöfel gehören die Vorwerke Friedrichsfelde und Luisenthal sowie der Siedlungsbereich Neuhaus. Luisenthal und Neuhaus befinden sich westlich der Autobahn A11. Die Gemarkung Steinhöfel liegt nordwestlich von Angermünde in einer flachwelligen, waldreichen Landschaft. Die gesamte Gemeindefläche befindet sich im Biosphärenreservat Schorfheide Chorin
Da Steinhövel zu der Gemeinde Angermünde gehört, gebe ich hier die Informationen über die Gemeinde Angermünde wieder.
Die Besiedlung der Region um Angermünde ist seit der jüngeren Steinzeit nachweisbar.
Im 8. Jh. Vermutlich slawische Siedlung in heutiger Nordostecke der historischen Altstadt.
Um 1200 Anlage der Burg im Kreuzungspunkt von Handelsstraßen aus Süddeutschland zu den Oder- und Ostseestädten.
Um 1230 Erste Marienkirche in Feldstein erbaut.
1233 Angenommene Stadtgründung im Zuge der deutschen Ostsiedlungsbewegung.
Um 1250 Ankunft der Franziskaner; erste Klosterkirche aus Feldstein errichtet.
1265-1285 Angermünde kommt durch Getreidehandel zu Wohlstand; die Stadt erreicht die Ausdehnung der heutigen historischen Altstadt begrenzt durch die Stadtmauer mit 4 Toren, 34 Weichhäusern, dem Pulverturm, Wall- und Grabenanlagen; erstes gotisches Rathaus.
1336 Erste Ketzerverfolgung (Waldenser), der bis 1483 noch 3 weitere folgten.
1336 Wurden 14 Menschen auf dem Markt verbrannt. Bis ins 16. Jh. ist die Stadt unter der Bezeichnung Ketzer-Angermünde bekannt.
1342 Verlegung der Probstei von Stolpe nach Angermünde; Landreiter und Richter des stolpirischen Kreises residieren in der Angermünder Burg.
1348 Bündnis der Städte Angermünde, Pasewalk, Prenzlau und Templin gegen Wegelagerei und Raubrittertum.
1. Hälfte 14. Jh. Umfangreiche Erweiterungen der Stadtkirche St. Marien und der Klosterkirche sowie der Konventsgebäude mit Backsteinen. Zu dieser Zeit gab es außerdem 2 Hospitäler, mehrere Kapellen, einen Stadthof der Choriner Zisterzienser, ein zusätzliches Franziskanerhaus und die Elendengilde.
1350 Die Stadt huldigt dem falschen Waldemar und sichert so ihre Privilegien.
1354 Angermünde huldigt auf Weisung Kaisers Ludwig den pommerschen Herzögen.
1420 Die brandenburgischen Markgrafen erobern die Stadt zurück. Seit dieser Zeit ist Angermünde brandenburgisch.
1481 Verleihung des Münzrechtes. Prägung des Angermünder Groschens
1543 Im Zuge der 1. evangelischen Kirchenvisitation Aufhebung des Franziskanerklosters und anderer geistlicher Stiftungen.
1577 Verleihung des Hochgerichts (volle Gerichtsbarkeit).
Ab 1627 Kriegsschäden durch den 30- jährigen Krieg, die dazu führten, daß in Angermünde nach Kriegsende nur noch 1/10 der Vorkriegsbevölkerung lebte bzw. nur noch 1/5 der Häuser bewohnbar waren.
1628 Wohnte Wallenstein in Angermünde; er forderte von hieraus die Stralsunder Bürger zur Übergabe ihrer Stadt auf. Die Stadt Angermünde kann sich lange Zeit nicht von den Kriegsfolgen erholen. Nach Überprüfung der wirtschaftlichen Lage im Auftrage des Landesherren wurden Maßnahmen zur Belebung der Wirtschaft eingeleitet.
ab 1684 Ansiedlung von 24 französisch-reformierten Familien (Hugenotten), Pfälzern sowie Wiederansiedlung jüdischer Geschäftsleute.
1694 Einrichtung einer Garnison.
1698-1699 Wegen der starken Zerstörung im 30 jährigen Krieg wird das alte Rathaus abgerissen und auf den Grundmauern als Fachwerkbau wieder aufgebaut.
1705 und 1731 Schwere Stadtbrände.
Ab Mitte 18. Jh. Anlage von Manufakturen (Tuchfabrikation, Halbseidenfabrik, Wollwaren und Strumpfwirkereien).
1757-1760 Abriss der Klostergebäude und Verwendung des Materials zum Hausbau. 1809 Einführung der Städteordnung und Wahl der ersten Stadtverordnetenversammlung.
1817 Angermünde wird Kreisstadt des aus dem stolpirischen Kreis hervorgegangenen Landkreis Angermünde.
1825 Neubau der Chaussee Berlin-Stettin.
1828 Umbau des Rathauses.
1827-1865 Niederlegung des größten Teils der Stadtmauer und der Tore.
Um 1840 Beginn der Stadterweiterung über die Grenzen der historischen Altstadt hinaus.
1841-1843 Bau der Bahnlinie Berlin-Stettin (die 2. Bahnstrecke in Deutschland); Es folgen die Strecken nach Stralsund, Schwedt und Bad Freienwalde. Der Bahnhof Angermünde entwickelt sich zu einem wichtigen Knotenpunkt nordöstlich Berlins.
2. Hälfte 19. Jh. Beginnende Industrialisierung (Eisen- und Metallgießerei, Stanz- und Emaillierwerk, Molkerei und Schlachthof), Gründung städtischer Eigenbetriebe ( Gasanstalt mit Straßenbeleuchtung, Wasserwerk) sowie einer Gymnasiallehranstalt, Neubau des Krankenhauses.
1923 Das Rathaus wird durch zwei Seitenflügel erweitert. Dadurch bekam es seine heutige Gestalt.
1919/1934 Umfangreicher Eigenheimbau östlich und westlich der historischen Altstadt.
1939-1945 Im II. Weltkrieg starben 340 Soldaten und 1705 Zivilpersonen, 13 Häuser wurden vernichtet.
27.4.1945 Kampflose Übergabe der Stadt an die Rote Armee durch die Angermünder Bürger. Die Stadt wurde durch diese mutige Tat vor noch mehr Leid und Schaden bewahrt.
1955-1989 Die Stadt entwickelt sich zu einem Dienstleistungszentrum für die umliegende Landwirtschaft, Errichtung von ca. 2.200 Wohnungen, ca. 200 Einfamilienhäuser, 2 Schulen mit Turnhallen, 7 Kindergärten, 5 Kinderkrippen vorwiegend in der Weststadt.
1990 Erste freigewählte Stadtverordnetenversammlung. Beginn der Sanierung der historischen Altstadt, Stadtpartnerschaft mit der Stadt Lügde.
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