Interessantes zu Niederrodenbach

Das Wappen von Rodenbach

975 Jahre Rodenbach

Das Wappen von Rodenbach 975 Jahre Rodenbach
Einwohner: 11.439 (Rodenbach) Fläche: 17 km² (Rodenbach)
Postleitzahl: 63517 Website ansehen

 

Rodenbach liegt am Rande des Vorspessarts verkehrsgünstig an der Bahnlinie Frankfurt-Bebra und an der B43 mit Anschluss an die A66. Die nördliche Grenze der Gemeinde bildet zum Teil der Flusslauf der Kinzig. Im südlichen Gemeindegebiet liegt die Barbarossaquelle. Die Siedlungsteile Niederrodenbach und Oberrodenbach sind von den ausgedehnten Waldgebieten des Staatsforstes Wolfgang und des Niederrodenbacher Waldes umgeben.

Die Gemeinde, die eine erhebliche Bevölkerungszunahme zu verzeichnen hat, ist gewerblich strukturiert und hat Wohnsitzcharakter. Zahlreiche Einzelhandelsläden sowie mittelständische Betriebe sind vorhanden. Aufgrund der landschaftlich schönen Lage bietet dieser Raum insbesondere Möglichkeiten für den Naherholungsverkehr. Von der über 500 Jahre alten Ortsbefestigung sind noch Teile der Ringmauer erhalten.

Erstmals urkundlich 850 nach Christus erwähnt. Vermutlich ehemalige fränkische Siedlung, die nach dem Abzug der Römer entstanden ist. Niederrodenbach gehörte dem Grafen von Hanau, Oberrodenbach (um 1000 erstmals erwähnt) dem St.-Peter-Stift in Mainz. Im Mittelalter war Niederrodenbach die reichere und größere Gemeinde, während Oberrodenbach ein kleines Bauerndorf war. Daran änderte sich auch in den folgenden Jahrhunderten nicht viel. In Niederrodenbach gewann der Spargelanbau an Bedeutung.

Zusammenschluss von Niederrodenbach und Oberrodenbach 1970.